Ein Gerät mit vielen Funktionen
aber noch ohne integrierte Detailkarten. Die Ausstattung entspricht in weiten Bereichen dem GARMIN GPS II+ und ist somit tadellos
und komplett, das Gerät hat ebenfalls die aus dem GPS II+ bekannte Datenbank mit den Koordinaten von etwa 30.000 Städten weltweit eingebaut, die eine nähere Betrachtung verdient. Der Hersteller nennt diese Datenbank „City Point Database" und bietet dabei verschiedene Versionen an. Den 12CX gibt es zum Beispiel in 6 verschiedenen Varianten zu kaufen, je nachdem wo sich der Benutzer überwiegend aufhält. Die Version 12CX Europe enthält zwar weltweit große und mittelgroße Städte, in Europa findet man aber auch kleinere Städte und Orte. Die Version 12CX North America hat diesen Schwerpunkt, wie könnte es anders ein, eben in Nordamerika. Damit umgeht der Hersteller erstens das Problem der Speicherkapazität im Gerät und zweitens das Problem der „Gerätewanderung". Der Benutzer soll das Gerät dort kaufen, wo er lebt. Der Einkauf per Internet in wechselkursgünstigen Regionen außerhalb des eigenen Kontinents wird so zwar nicht unmöglich,
wegen der nicht ganz optimalen Datenbank aber nicht wirklich interessant. Die Datenbank
kann zwar vom Hersteller umprogrammiert werden und das kostet Geld, Porto und Zeit. Ich verwende ein Gerät in der Europa-Version bei dem der Datenschwerpunkt in einem Bereich von W 25 bis Ost 55 und N 30 bis N 75 liegt. Das bedeutet, dass alle größeren Städte und Orte von Island im Westen bis Weissrussland im Osten bzw.
vom nördlichen Algerien im Süden bis Schweden/Norwegen im Norden erfasst sind. Damit kann man gut das Auslangen finden, denn für Touren ausserhalb Europas abseits der Touristenpfade empfiehlt sich ohnehin die Anschaffung exakten Kartenmaterials.
Die Bedienung der Datenbank ist einfach: Das Menu „Find City" aufrufen, die Stadt eingeben und der GPS-Navigator zeigt die gefundenen Sädte mit verschiedenen Informationen an. Neben Den Koordinaten gibt es auch noch die Entfernung von der aktuellen Position zur gesuchten Stadt, das Land in dem die Stadt liegt und natürlich auch die Richtung auf dem Kompass. Möchte man zur gesuchte Stadt navigieren, dann wird auf Knopfdruck die Stadt in die Wegpunkte-Liste übertragen. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass man nur jene Wegpunkte im Gerät speichert, die man immer wieder braucht. Wird eine von der Gerätedatenbank übernommene Stadt nicht mehr als Wegpunkt benötigt, löscht man sie wieder, denn man kann sie jederzeit wieder aus der Datenbank importieren.
Auf dem grafischen Kartendisplay werden aber je nach Zoomfaktor die in der Gerätedatenbank gespeicherten Städte ebenfalls angezeigt. Dadurch ist nicht nur bei Langstreckennavigation eine sehr gute Orientierung möglich. Man hat permanent die Übersicht wo man sich befindet und wo es größere Städte gibt. Das ersetzt zwar keine gute Karte, bietet aber zum Beispiel bei Treibstoffberechnungen gute Anhaltspunkte.